Pastoraler Raum

Wo Glauben Raum gewinnt – wo stehen wir?

In der Sitzung des Pastoralauschusses am 28.10.2020 wurden zahlreiche Abstimmungen durchgeführt, da Verzögerungen im weiteren Verlauf der Zusammenführung zu Beginn des nächsten Jahres hinderlich sein konnten. Grund dafür war die Unsicherheit, ob und zu welchem Zeitpunkt ein weiteres Treffen des Pastoralausschusses möglich sein würde.

Pastoralkonzept

Das Pastoralkonzept wurde in seiner überarbeiteten Form einstimmig angenommen. Dieser Text wurde im Januar und Februar redigiert und anschließend veröffentlicht. Als geeignete Medien werden die einzelnen Homepages sowie der Aushang im Schaukasten gewählt. Zusätzlich wird ein Heft erstellt, das den Pfarreimitgliedern im gesamten Pastoralen Raum zur Mitnahme angeboten wird.

Bisherige Pfarreien

Die bisherigen Pfarreien werden am 01.01.2022 zu Gemeinden und behalten ihre Namen. Somit besteht die neue Pfarrei aus vier Gemeinden: Herz Jesu, Maria Frieden, Salvator und St. Theresia vom Kinde Jesu. Auch dieser Beschluss erfolgte einstimmig.

Pfarrkirche

Die Steuerungsgruppe ist nach ausführlichem Gespräch zu dem Ergebnis gekommen, Herz Jesu als Pfarrkirche vorzuschlagen. Der Pastoralausschuss hat den Vorschlag mehrheitlich angenommen und der Bistumsleitung zur letzten Entscheidung vorgelegt. Alle weiteren Kirchen in der neuen Pfarrei bleiben als Gottesdienststandorte bestehen.

Patrozinium

Als Name für die neue Pfarrei wird „Hl. Johannes XXIII.“ dem Pastoralausschuss vorgeschlagen. Im Vorfeld wurden sieben Namen diskutiert. Drei davon kamen beim Treffen des Pastoralausschusses am 17.06.2020 nach einer Abstimmung in die Endabstimmung. Dabei war der Name „Hl. Johannes XXIII.“ bereits der Favorit. Dieses Patrozimium wurde den Mitgliedern des Pastoralausschusses beim Treffen am 28.10.2020 zur Abstimmung vorgelegt und mehrheitlich angenommen.

Entscheidung durch den Erzbischof

Sowohl der Festlegung der Pfarrkirche als auch dem Patrozinium musste unser Erzbischof Dr. Heiner Koch zustimmen. Das Gespräch mit dem Erzbischof fand am 12.01.2021 statt. Als Vertreter des Leitungsteams nahmen Pfr. Marra und Herr Sponholz daran teil. Der Erzbischof hat beiden Vorschlägen:

  • Pfarrkirche: Herz Jesu
  • Patrozinium: Hl. Johannes XXIII. Tempelhof-Buckow

zugestimmt.

Wie geht es weiter?

Mit diesen beiden Entscheidungen des Erzbischofs steht dem Start als neue Pfarrei zum 01.01.2022 eigentlich nichts mehr im Wege. Was aber nicht bedeutet, dass die Beteiligten die Hände in den Schoß legen und einfach den Beginn des nächsten Jahres abwarten können.

Im letzten Jahr vor der Gründung der neuen Pfarrei geht es vor allem darum, verwaltungstechnische Entscheidungen zu treffen und umzusetzen. Diese Koordinierung und Durchführung der zahlreichen Einzelschritte liegt an erster Stelle bei unserem Verwaltungsleiter Stephan Glaßmeyer, der – Gott sei Dank – bereits den ehemaligen Pastoralen Raum Königs Wusterhausen/Eichwalde erfolgreich durch diese entscheidungsreiche Phase geführt hat. All diese Einzelschritte aufzuführen, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Sie sind auf der Homepage unseres Erzbistums im Dokument „Der Projektplan“ abrufbar.

Eine weitere große Baustelle bildet die Öffentlichkeitsarbeit, zu der neben Homepage und Pfarrblatt auch Aushänge, Plakate und das bereits erwähnte Heft zum Pastoralkonzept gehören. Die Arbeitsgruppe Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der vier Pfarreien zusammen und überlegt gemeinsam, wie zukünftig die Informationsweitergabe an die Pfarreimitglieder erfolgen kann. Die Überlegungen über ein gemeinsames Pfarrblatt und/oder eine Homepage für die neue Pfarrei werden mit den jeweiligen Pfarrgemeinderäten besprochen. Übrigens: neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter sind herzlich willkommen – bitte bei Pfr. Marra (arduino.marra(ät)erzbistumberlin.de), Monika Langer (monika.langer(ät)online.de) oder Holger Pelz (pelz.holger(ät)t-online.de) melden.

Gremienwahlen

Für die neue Pfarrei wird im November 2021 ein Pfarreirat gewählt. Dieser wird von den Wahlberechtigten der gesamten Pfarrei gewählt.

Zeitgleich wird für jede zukünftige Gemeinde ein Gemeinderat gewählt.

Information zu beiden Wahlen (wer kann welches Gremium wählen, wer kann sich für welches Gremium als Kandidatin oder Kandidat zur Wahl stellen, Größe des Gremiums, …) sowie die Aufgaben der beiden Gremien Pfarreirat und Gemeinderat werden in einer späteren Ausgabe des Pfarrblatts veröffentlicht. Ebenso wird  in Zusammenarbeit mit dem Erzbischöflichen Ordinariat ein Flyer dazu erstellt, der im Herbst an alle Pfarreimitglieder verschickt wird.

Was passiert mit dem Kirchenvorstand von Salvator und dem aller anderen jetzigen Pfarreien? Ganz im Sinne des Kirchenrechts wird es künftig in jeder neuen Pfarrei nur einen einzigen Kirchenvorstand geben. Um Kontinuität zu wahren, werden die Kirchenvorstände der alten Pfarreien in den ersten, den Gründungskirchenvorstand der neuen Pfarrei eine bestimmte Anzahl von Vertretern entsenden. Sie bleiben für eine Wahlperiode im Amt. Der dann zu bestimmende Kirchenvorstand wird von den Gläubigen der gesamten Pfarrei gewählt.

Soweit zum Stand von heute. Bitte sprechen Sie bei Fragen die Mitglieder des Pastoralausschusses an – dieser besteht bis zum 31.12.2021.

Monika Langer
im Auftrag der AG Komm/Öff