Ökumene in Berlin-Mariendorf

Mit der Musik wurde die Verbindung der Konfessionen gestärkt. So kamen seit 2001 drei Oratorien zur Aufführung:

  • „Messias“
  • „die Schöpfung“
  • „Elias“

– jeweils in Berlin und Havelberg.

Der ökumenisch besetzte Posaunenchor spielte am Ende der Weihnachtszeit, im Fasching und beim Eisbeinessen des Maria Frieden-Chores mit Gesangsfreunden aus der Kantorei. Die Kooperation gestaltete sich vielfältig: 

  • die Ökumenische Bibelwoche
  • die Gottesdienste zum Weltgebetstag – von Frauen begonnen – und die interkulturelle Woche
  • Vortragsreihen
  • der ökumenische Kreuzweg der Jugend
  • die offenen Kirchen am Pfingstsonntag
  • die ökumenische Friedensandacht
  • gesellige Treffen am Grill und mit Wein                                                                                   

Zusammen haben wir ein Angebot für den Kirchentag 2003 geschaffen. Für gesellschaftlich wirksame Ziele arbeiteten wir bei den Aktionen „Pro Reli“ 2008 und „Mariendorfer Christen helfen Flüchtlingen“ 2015 zusammen. Im Herbst 2020 konnte eine konfessionell gemischte Gruppe trotz Pandemie liturgische Gesänge hygienekonform vortragen.

Kontakt

Tel.: 030-706 55 28 (Pfarrbüro)
info(ät)maria-frieden-berlin.de

Weitere Infos

www.erzbistumberlin.de

Ökumenischer Kreuzweg der Jugend 2021

Im Kirchgarten der Dorfkirche Berlin-Mariendorf hat am Karfreitag ein ökumenischer Kreuzweg, vorbereitet und durchgeführt von der evangelischen und katholischen Jugend, stattgefunden. Mitwirkende waren Pfarrer Seegenschmiedt, 

Pfarrer Alarcon, Diakonin Susanne Werner sowie für die musikalische Gestaltung Kantor Friedrich-Wilhelm Schulze und Frau Lenka Fehl. 

Das Thema des Kreuzwegs: ICON. Ganz am Anfang der Bibel wird erzählt, dass Gott den Menschen nach seinem Bild erschafft. Er schenkt ihm sein Wesen, die Würde, ein Abbild Gottes zu sein. Als sein ICON, sein Ebenbild. Ebenbild sein zu dürfen, heißt, leben zu dürfen aus Gottes Liebe.

Der Kreuzweg umfasste sieben Stationen, die mit unterschiedlichen Icons bebildert waren. Die Stationen wurden wechselseitig von evangelischen und katholischen Gemeindemitgliedern gesprochen. Bei der Darstellung der einzelnen Stationen ist auf gute Art und Weise auf Situationen unseres täglichen Lebens eingegangen worden. 

Zum Beispiel zur Station 1: Jesus wird zum Tode verurteilt.

Das Volk schreit, kreuzige ihn und Pilatus verurteilt ihn, weil das Volk es so will. Und heute? Du weißt, dass Max, das nicht gemacht hat, auch wenn die Anderen das behaupten. Du weißt auch, dass es die Anderen waren, aber du hältst lieber die Klappe. Du hast Angst vor Ihnen. „Es ist ungerecht, aber was habe ich damit zu tun?“, denkst du. 

Genauso wurden die weiteren Stationen mit Icons sowie Texten aus der Bibel und den Darstellungen des heutigen Lebens vorgestellt.

Ein sehr gelungener Kreuzweg für Jung und Alt, der zum Nachdenken angeregt hat und ebenso von Jung und Alt besucht war.

Ein großes Dankeschön an alle, die diesen ökumenischen Kreuzweg vorbereitet und durchgeführt haben.

Tanja Kowalowski
Andreas Werner