Wallfahrt

Im Januar 1988 lud der damalige Berliner Bischof, Kardinal Joachim Meisner, die West-Berliner Katholiken erstmals zur Wallfahrt nach Maria Frieden, um für die Einheit des Bistums und um Geistliche Berufungen zu beten.

„Gut gebetet“ könnte man sagen, denn schon 1 ½ Jahre später fiel die Berliner Mauer und das Bistum Berlin war wieder vereint. Dennoch sind die Anliegen der Wallfahrt bis heute aktuell! Und so wurde und wird weiter gebetet.

Nach wie vor kommen viele Wallfahrer aus der ganzen Stadt.

zu den Terminen

 

 

Die erste Wallfahrt 2012 mit Wallfahrtsleiter Pfr. Johannes Kleene aus Ingelheim

Die letzte Wallfahrt 2011 in Maria Frieden mit Wallfahrtsleiter Pfr. Martin Kalinowski, Berlin

„Trost ist die Hilfe der Liebe -

die erfahrbar wird, durch einen Menschen der uns liebt und die auch erfahrbar wird durch Gott!“ 


Das war der Grundgedanke der Predigt des Wallfahrtsleiters im Totengedenkmonat November, Weihbischof em. Wolfgang Weider, Berlin. Der Tod, um dessentwillen wir Trost brauchen, beginnt nicht erst in der Todesstunde, sondern mitten im Leben - immer dann wenn wir spüren, dass es Grenzen gibt! Viele, die auf der Suche nach Trost sind, können auf Maria hören, wenn sie sagt: „Lasst euch trösten.“ Sie selbst erfuhr Trost in ihrem Leben indem sie sich der Liebe Gottes hingab und seinen Weisungen folgte. Hören, was Gott sagt und das Gehörte bewahren. Gehen, wohin Gott sendet und dem Weg mit Gott folgen. Annehmen, was Gott schickt und loslassen, wenn Gott etwas nimmt! (W.N.)


Zwar ist der Gottesdienst immer noch das „Wichtigste“-

- an einer Wallfahrt! Dennoch fangen wir heute mal hinten an – mit einem herzlichen „Dankeschön“ von Schwester Mirjam, der Reiseorganisatorin der 30 Pilger aus Österreich zur Wallfahrt am 6.10.2011, für wunderschöne Wallfahrtserlebnisse in Berlin!

Der Chor der Gemeinde Maria Frieden hat den gemütlichen Abend mit viel Liebe als Oktoberfest ausgerichtet und deshalb waren alle in Maria Frieden etwas enttäuscht, als der Abend so plötzlich und früh endete.

Dazu schrieb Schwester Mirjam: …."wenn ich das gewusst hätte. Kein Mensch war müde; es war einfach so (mit dem Busfahrer) ausgemacht. Mir war es auch entschieden zu kurz. Andererseits bin ich so glücklich und erfüllt, dass ich wieder bei Euch sein durfte, was bis zum letzten Moment nicht sicher war. Hab sogar die dicke fette Rücktrittsversicherung gezahlt.  Mir hat das alles so viel gegeben. Das Kennenlernen meiner Tischnachbarn war die eine Seite. Und diese lebendige Verbundenheit mit Euch hat mich wieder so tief erwischt. Irgendwie ist es durch dieses „fluchtartige Ende des Abends“ noch mehr vertieft. Es ist mir immer noch und wieder ein Wunder, wie diese Begegnung entstand und dass darin so ein Reichtum liegt. Und allen hat es gefallen. Für manche vom Lande war es auch eine besondere Erfahrung der Gemeinde in der Großstadt und dann auch noch Berlin - so in dem Sinne, dass es sowas in der Stadt ja nicht gibt und im säkularisierten Norden sowieso nicht. Es war wirklich ein Zeugnis von Euch, dass in den Herzen angekommen ist“…

Schöne Worte, denen eigentlich nichts mehr hinzuzufügen ist!

Der Wallfahrtsleiter, Pfarrer Gabriel Kozuch aus dem Burgenland in Österreich, sprach in seiner Predigt von der großen Kraft des Gebetes für den Frieden, für die Völkerverständigung, für die Überwindung der Grenzen. Er betonte die Gemeinsamkeit im Geist des Gebetes – hier in Berlin um Frieden und Freiheit vor dem Bild von Otto Dix: Madonna mit Paulus und Petrus vor Trümmern und Stacheldraht  genau wie in der Abtei Marienkron am Neusiedler See im Burgenland. direkt an der ungarischen Grenze!

Der Chor der Gemeinde Maria Frieden gestaltete den Gottesdienst musikalisch – rundum ein erbauliches Wallfahrtsereignis!

An dieser Stelle auch mal ein herzliches Dankeschön an unseren „Haus- und Hoffotografen“ Herrn Konitz, der uns zu allen aktuellen Ereignissen in der Gemeinde mit einer großen Auswahl an Bildmaterial versorgt! (W.N.)