Mitarbeiter
| Pfarradministrator: | Vinsensius Nana Ekayana Visca | Tel.: 030-706 55 28 |
| Gemeindereferentin: | Angelika Bombis | Tel.: 030-706 55 28 |
| Pfr. i.R.: | Franz Brügger | Tel.: 030-25819732 |
| Pfr. i.R.: | Horst Herrfurth | Tel./Fax: 030-76287236 |
| Pfarrsekretärin: | Claudia Jas | |
| Kirchenmusiker: | Michael Streckenbach | |
| Rendantin: | Gabriele Schill | |
| Pfarrgemeinderat: | Willi Neumann (Vorsitzender) | Tel.: 030-76406963 |
| Kirchenvorstand: | Franz Fassunke (stellv.Vorsitzender) | |
| Kath. Kindertagesstätte: | Mechthild Horn | Tel.: 030-7062691 |
Weitere Kontakte
Pastoralreferent im Dekanat Tempelhof-Schöneberg:
Alexander Obst, Tel.:030-76106734
Caritas-Bezirksstelle: Gleditschstr. 37, Tel.: 030-784 38 13
„Alles meinem Gott zu ehren…“

Mein Name ist Vinsensius Nana Ekayana Visca. Ich bin 39 Jahre alt. Am 26. Mai 2007 empfing ich durch Handauflegung von Georg Kardinal Sterzinsky in der St. Hedwigs Kathedrale in Berlin die Priesterweihe. Zur Welt kam ich in der indonesischen Großstadt Tangerang als zweites von sechs Kindern. Meine Eltern und Geschwister sind Buddhisten. Den ersten Kontakt, zur Kirche hatte ich in der katholischen Grundschule in Situbondo (Ostjava). Später nahm ich den christlichen Glauben an und wurde im Alter von 15 Jahren in der Pfarrei St. Maria in Tangerang getauft. Nach dem Abitur im Jahr 1991, und dem Besuch eines Deutschkurses am Goethe Institut in Jakarta kam ich nach Hamburg und studierte hier fünf Semester Wirtschaftsingenieurwesen. Dort führte mein Weg in die Pfarrei St. Ansgar (Kl. Michel) und zum Neokatechumenalen Weg, dem ich seit 1993 angehöre. 1996 folgte ich dem Ruf Gottes und trat in Berlin in das Priesterseminar »Redemptoris Mater« ein.
Nach den guten Erfahrungen, die ich in den letzten Jahren als Diakon in der Pfarrei Zu den Heiligen Schutzengeln in Hennigsdorf, als Kaplan in der Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit in Stralsund und in St. Martin Berlin Reinickendorf machen durfte, freue ich mich nun darauf den Weg des Glaubens mit Ihnen zu gehen. An dieser Stelle möchte ich mich bei meinem Vorgänger Pfr. Laminski bedanken, für seine treuen Dienste in den letzten Jahren. Die Mitbrüder Pfr. i.R. Franz Brügger und Pfr. i.R. Horst Herrfurt werden sicherlich mit Ihren reichen Erfahrungen mich unterstützen, darauf freue ich mich besonders. Gemeinsam mit Fr. Bombis werde ich die Gemeinde dienen. „Alles meinem Gott zu ehren“, das werden wir Brüder und Schwestern gemeinsam tun, dazu gib Gott uns seine reichen Gnaden und Segen!
Ihr Pfarradministrator Visca
Der Mensch denkt und Gott lenkt!

Vor gut einem Jahr fing ich in Tegel und Frohnau meinen Dienst an, nicht ahnend, dass ich so bald schon neue Einsatzorte haben werde.
Aber wie gesagt – der Mensch denkt…
Als ihre „neue Halbe“ möchte ich mich hier kurz vorstellen.
Ich heiße Angelika Bombis, bin 1953 in Berlin-Schöneberg geboren und wohne noch immer dort und bin ledig. Nach Abitur und Erwerbstätigkeit habe ich von 1977 – 1981 in Paderborn studiert. Meine bisherigen Dienstgemeinden waren St. Matthias in Schöneberg, Salvator in Lichtenrade, St. Judas Thaddäus in Neutempelhof, St. Joseph in Rudow. Seit Nov. 2007 dann mit einer halben Stelle in Rudow und einer halben Stelle in St. Martin in Kaulsdorf und seit 1010 in Herz Jesu Tegel und St. Hildegard in Frohnau.
Die Errichtung des Pastoralen Raumes Reinickendorf-Nord zum 1.9.2011 brachte mit sich, dass ich Bedenken hinsichtlich der Entfernungen und damit verbundenen vielen Fahrzeiten dort hatte. Dieser Sorge hat man im Bistum Rechnung getragen und mich ab diesem Monat zu je 50% mit dem Dienst in der Gemeinde Vom Guten Hirten und in Maria Frieden beauftragt.
Ich freue mich auf Sie und die neuen vor mir liegenden Aufgaben. Und ich wünsche mir, dass sie etwas Geduld mit mir haben, die vielen neuen Menschen kennen zu lernen, ihre Namen zu lernen und den richtigen Pfarreien und Gemeinden zuzuordnen. Deshalb meine Bitte: sprechen sie mich an – persönlich, telefonisch oder per mail.
Im Vertrauen darauf, dass Gottes Segen uns begleitet und ausgestattet mit all den guten Wünschen, die mich schon von Vielen in der Gemeinde erreicht haben, freue ich mich auf die Zeit mit Ihnen.
Es grüßt Sie herzlich ihre neue „halbe“ Gemeindereferentin Angelika Bombis !
Padre Aires

Mein Name ist Aires de Sousa Santos und ich bin 37 Jahre alt und ich bin seit 7 Jahren Priester in Brasilien, in Maranhao. Meine Gemeinde hatte 5000 Gemeindemitglieder, mit 13 Kirche, die ich dort betreute. Außerdem unterrichtete ich Philosophie an der Universität.
In meiner Diözese existierte ein Partnerprojekt zu einer Diözese in Italien, in Siena. So war ich in den letzten Jahren schon 3 Mal in Italien. Dort lernte ich auch Priester aus Deutschland kennen. Es ergab sich, dass mein brasilianischer Bischof in Berlin war und Gespräche stattfanden, die es ermöglichten, dass ich nun hier bin.
Jetzt will ich schnell deutsch lernen, um z.B. bei den Messen unterstützen zu können und dann ist es mein Wunsch zu studieren.
Ich interessiere mich sehr für Menschenrechte, Sozialarbeit und natürlich für Theologie. Ich habe vor 3-5 Jahre in Deutschland zu bleiben.
Ich wünsche mir, das Leben in Deutschland gut kennen zu lernen, die Sprache bald gut zu sprechen und hoffe, dass Sie mich unterstützen.
Liebe Gemeindeglieder von Maria Frieden,
"etwas Neues beginnt", so hatte ich im Pfarrbrief meine Vorstellung in der September-Ausgabe 2009 überschrieben und mit dem Kohelet-Ausspruch "Alles hat seine Zeit" weitergeführt.
Dass meine Zeit hier in Maria Frieden mit dem 31. August 2011 schon abgelaufen sein würde, hätte ich vor zwei Jahren nicht für möglich gehalten. Zumal es ja auch seine Zeit braucht, eine so lebendige Gemeinde mit ihren vielfältigen Lebensbezügen kennen zu lernen. Und wie viele Gesichter und Namen bringe ich auch nach diesen zwei Jahren noch nicht zusammen!
Nun werden Sie sich fragen: "Und warum geht sie dann schon wieder?"
Am besten lässt sich das mit dem Satz beschreiben: Ich habe mich nicht weg beworben, sondern hin beworben - und zwar in das Modellprojekt "Pastoralverbund Reinickendorf-Nord" mit den drei Gemeinden St. Martin (Märkisches Viertel), St. Hildegard (Frohnau) und Maria Gnaden (Hermsdorf). Eine spannende Aufgabe, die mich gelockt und herausfordert hat, noch einmal Neues zu beginnen.
Danken möchte ich allen, die in diesen zwei Jahren mit mir in irgendeiner Weise unterwegs waren; danken für alle Zeichen der Verbundenheit und des Vertrauens; danken allen, die bereit waren und sind, sich auf neue Wege in der Kommunionbegleitung einzulassen.
Danken möchte ich nicht zuletzt Herrn Pfr. Laminski, der mit einer halbierten GemeindereferentensteIle zufrieden sein musste und es mir ermöglichte, unter diesen Bedingungen gut zu arbeiten und mir auch den Freiraum gewährte, Neues auszuprobieren.
Danken möchte ich auch Herrn Pfr. Brügger für seine allzeit zugewandte und frohe Art, mit der er in den Büroräumen immer wieder eine Art Weihrauch -Wohlgeruch der Liebe Gottes- verbreitete.
Verabschieden möchte ich mich mit dem Wunsch, dass Sie bei aller personellen Veränderung, die Ihnen als Gemeinde bevorsteht, sich stets als Weggemeinschaft im Glauben verstehen mögen, die die Zeichen der Zeit mit offenen Augen und wachem Herzen wahrnehmen und darauf antworten kann.
Angelika Piniek
Dank an Angelika Piniek
Ich möchte mich an dieser Stelle als Pfarrer bei Frau Piniek bedanken. Zum 01.09.11 wird sie als Gemeindereferentin nach Reinickendorf wechseln und mit der dort gefassten Konstruktion mehrerer Gemeinden zu einem Pastoralverbund eine wirklich neue und große Herausforderung annehmen.
Es waren nur 2 Jahre. Viel zu wenig, um wirklich tiefer in eine Gemeinde hineinzukommen. Dazu gab es nach dem Weggang von Br.Norbert Verse als Gemeinderefent nur noch eine halbe Stelle für diese Arbeit. So hatte Frau Piniek ab 2009 dann immer noch zu wechseln im Laufe der Woche zwischen der Gemeinde Vom Guten Hirten und Maria Frieden. Hier waren es besonders die Kommunionkurse und die Vorbereitung und Begleitung der Eltern.
Gut, dass sie es geschafft hat, Teams von Eltern für die Vorbereitungskurse zu formen. Auch machte sie immer wieder spirituelle Angebote für die Gemeinden, in denen sie arbeitete. Für dieses Engagement sage ich danke, aber auch für so manchen, auch persönlichen Gedankenaustausch in unseren Dienstagsdienstrunden.
Angelika, Dir eine gute Zeit in Reinickendorf und Gottes Segen für diese wirklich neue und große Herausforderung. Schade, dass es nur diese kurze Zeit war. Ich denke noch an jenen Moment, an dem jeder dem anderen von seinen jeweiligen Zukunftsplänen – zur Überraschung des anderen – erzählte.
Zum 01.09. kommt als Pfarradministrator Vinsensius Visca und als neue Gemeindereferentin Angelika Bombis.
Beide waren zuletzt im Dekanat Reinickendorf tätig.
Beiden wünsche ich für ihre neuen Aufgaben in Maria Frieden Gottes Segen!
Mathias Laminski, Pfr.
„Du kannst hier in Deutschland, in Berlin
mehr für Brasilien tun als vor Ort“! U.a. mit diesen Worten holte der damalige Kardinal Georg Sterzinsky Kaplan Mathias Laminski von Brasilien nach Berlin zurück und übertrug ihm die Verantwortung für die Pfarrei Maria Frieden. Seinerzeit hat Mathias Laminski konkret beim Aufbau einer „Fazenda da Esperanca“ in Tres Marias in der Diözese Diamantina im Bundesstaat Minas Gerais geholfen. Die tiefe Verbundenheit für die Arbeit auf der Fazenda war und ist das große Merkmal seiner Tätigkeit. Damals als Kaplan, später bis zum heutigen Tag als Pfarrer in Maria Frieden. Dieses Merkmal wird bleiben, bzw. noch weiter verstärkt, wenn er jetzt wieder für eine Zeit nach Brasilien geht!
Seine Art Menschen zu begeistern, ja vielleicht sogar Menschen zu „fischen“, ist wohl eine der ausgeprägtesten Charaktereigenschaften. Das zeigte sich sehr deutlich an seiner ersten Amtshandlung, als er dafür sorgte, dass ein „Ruheständler“ in sein Pfarrhaus kam – wie er damals sagte, um Leben ins Pfarrhaus zu bringen. Wir kennen sie genau, die Geschichte unter welchen Umständen „Kaplan“ Franz Brügger in die Gemeinde kam. Franz Brügger erzählte davon im Rahmen einer sehr pointierten Predigt während des Gottesdienstes zum Abschied von Pfarrer Mathias Laminski und der Gemeindereferentin Angelika Piniek am 11.09.2011 in der Pfarrkirche!
In all den Jahren seiner Tätigkeit wurden durch ihn, gezwungen durch Kosteneinsparungen im Bistum, neue Ehrenämter initiiert, neue Gruppen gegründet, die Ministranten beispielhaft in das Gemeindeleben eingebunden, die Kirchenmusik, zu welchem Anlass auch immer, extrem unterstützt - um nur einige Beispiele zu nennen. Überhaupt fand und findet in Maria Frieden „lebendige Gemeinde“ in der Verantwortung von Laien und mit der aktiven Unterstützung des Pfarrers Mathias Laminski statt. Die vielen Gemeindemitglieder, zuletzt eine große Gruppe Jugendlicher, die über die Jahre unter seiner Leitung Menschen in Minas Gerais/Brasilien in der Diözese Diamantina besucht und Freundschaften geschlossen haben, werden immer dankbar auf gemeinsam Erlebtes zurückblicken. Der ständige Austausch, der Besuch vom Bischof und von Priestern aus der Diözese Diamantina, stehen, neben dem zweiten großen Projekt - dem Kongo, für eine enorme Außenwirkung der Gemeinde Maria Frieden! Vor Jahren als Kaplan hat Mathias Laminski begonnen, die Brücke von Brasilien aus zu bauen. In den Jahren seiner Pfarrertätigkeit, hat der diese Brücke von Berlin aus geschlossen. Der Freundeskreis "TUDO BEM“ hat sich nun vorgenommen, über diese Brücke den Kontakt jenseits des großen Teiches mit der Unterstützung von sozialen Projekten zu halten.
Mit dem berühmten „weinenden“ und „lachenden“ Auge lassen wir nun beide, Mathias Laminski und Angelika Piniek, in ihre neuen Wirkungsstätten ziehen. Wie sagte „Kaplan“ Brügger so schön in der Abschiedspredigt: „So hoch der Himmel über der Erde, so unfassbar sind seine Wege – wir vertrauen auf die Weitsicht Gottes, denn irgendwas muss ER sich dabei gedacht haben“!
Dem festlichen Gottesdienst, in dem auch das neue „Führungsteam“ von Maria Frieden, Pfarradministrator Vinsensius Visca und die neue Gemeindereferentin Angelika Bombis vorgestellt wurden, schlossen sich die Danksagungen des KV, des Kirchenmusikers, des PGR, der Ministranten, der Jugend, der Kolpingfamilie und dem Freundeskreis „TUDO BEM“ an.
Die Gemeinde nutzte den schönen Tag im Rahmen des Gemeindefestes auf dem Platz vor der Kirche für persönliche Abschiedsworte!
"Abschied heißt immer auch der Beginn und das sich Einlassen auf etwas Neues."
(W.N.)








































