Katholische Kindertagesstätte Maria Frieden

Unsere Kindertagesstätte stellt sich vor!

Lage, Räumlichkeiten, soziales Umfeld

Unsere Kindertagesstätte gehört zur katholischen Kirchengemeinde Maria Frieden. Sie befindet sich im Bezirk Tempelhof, Ortsteil Mariendorf, in der Kaiserstr.27/29, 12105 Berlin und liegt sehr verkehrsgünstig direkt am U-Bahnhof „Westphalweg“ der U-Bahnlinie 6 und an der Buslinie 282.

Die Kindertagesstätte, auf dem Gelände der Kirchengemeinde gelegen, ist seit Februar 1962 baulich in das Gemeindezentrum eingegliedert.

Die Einrichtung besteht aus zwei Häusern, einem Flachbau mit einer Gruppe für Kinder ab einem Jahr und einem zweiten doppelstöckigem Gebäude. Dort befinden sich im Erdgeschoss und im ersten Stock zwei Gruppen, in denen Kinder ab dem ca. 1. Lebensjahr bis zum Schuleintritt betreut werden.

Zur Kindertagesstätte gehören ein Spielplatz mit altem Baumbestand, diversen Spielgeräten und einer großzügigen Sandfläche. Die Einrichtung befindet sich nicht direkt an der Straße und ist daher ruhig und lärmgeschützt.

Der Einzugsbereich der Kindertagesstätte ist in etwa identisch mit dem der Kirchengemeinde. Das soziale Umfeld ist sehr vielschichtig, was sich auch bei den betreuten Kindern widerspiegelt. Aufgrund der vielschichtigen Lebenssituationen der Familien bieten wir eine lebensnahe Pädagogik an. Sie entspricht in ihren Inhalten und in ihrer Umsetzung dem „Berliner Bildungsprogramm“.

Platzzahl, Mitarbeiterinnen und Träger

Unsere Kindertagesstätte hat 50 Plätze. Diese werden nach Bedarf und den räumlichen Möglichkeiten an Kinder ab einem Jahr bis zum Schuleintritt vergeben. Dadurch ergibt sich in den Kindergartengruppen eine kleine Altersmischung

Zu den Mitarbeiterinnen des Hauses gehören staatlich anerkannte Erzieherinnen, eine Heilpädagogin und eine Leiterin, im Wirtschaftsbereich arbeiten zwei Mitarbeiterinnen. Sie sind zuständig für die Küche und die Reinigung der Räume.

Das Mittagessen für die Kinder wird täglich frisch – unter Beachtung ernährungswissenschaftlicher Erkenntnisse -  in der Kindertagesstätte zubereitet.

Träger unserer Kindertagesstätte ist die katholische Kirchengemeinde Maria Frieden, vertreten durch den Kirchenvorstand.

Grundsätze unserer Erziehung

Unsere Prinzipien orientieren sich am christlichen Menschenbild und an den Grundsätzen der katholischen Kirche.

  • Wir bieten eine ergänzende und unterstützende Erziehung zur Familie.
  • Wir wollen, dass die Kinder sich bei uns wohlfühlen.
  • Wir bieten die Möglichkeit zum vielfältigen Lernen; besonderen Wert legen wir dabei auf die Bereiche soziale Kontakte und soziales Lernen.
  • Besonders wichtig ist für uns die ganzheitliche Erziehung. Wir fördern die Kinder in ihrer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung und begleiten sie im Heranwachsen zu eigenständigen, unabhängigen, selbständigen und gemeinschaftsfähigen Individuen.
  • Kinder machen bei uns die Erfahrung, bedingungslos angenommen und vorbehaltslos bejaht zu werden.
  • Wir sind offen für die Lebenswirklichkeiten der Kinder und ihrer Eltern und gehen individuell darauf ein.
  • Kindertagesstättenerziehung besteht auch darin, einen Bildungs- und Erziehungsauftrag wahrzunehmen und umzusetzen. In unserer Arbeit orientieren wir uns an den Grundlagen des „Berliner Bildungsprogramms“. Dazu schaffen wir Angebote im Handlungs-, Erkenntnis- und Erlebnisbereich.
  • Uns ist wichtig, dass alle Kinder gleiche Bildungsangebote und damit gleiche Startchancen erhalten. Ein Hauptanliegen ist es für uns, Bedürfnisse der Kinder mit den jeweiligen Umweltbedingungen in Einklang zu bringen. Wir wollen Erfahrungsräume schaffen, die über den Familienrahmen hinausragen und somit die Voraussetzung zum vielfältigen Lernen und zum weiteren Aufbau eines stabilen Selbstbewusstseins darstellen.

Integration behinderter Kinder

Die Förderung der Kinder in unserer Einrichtung ist darauf ausgerichtet, das Zusammenleben von Kindern mit und ohne Behinderung auf der Grundlage des Gebots der Gleichberechtigung von Menschen mit und ohne Behinderung zu unterstützen.

In unserer integrativen Gruppe ist Toleranz wichtig. Integration ist für beide Seiten  bereichernd. Die behinderten Kinder bleiben in ihrem gewohnten Umfeld. Es findet ein wechselseitiger Prozess statt, bei dem sich nicht der Behinderte den Normen der Nicht-Behinderten anpasst, sondern sich beide Seiten aufeinander zubewegen. Beide Seiten erleben, dass es nicht auf Konkurrenz, Leistungsfähigkeit und Perfektionismus ankommt, sondern vielmehr auf ein Miteinander, Zuneigung und gegenseitige Unterstützung.

Konzeption, Berliner Bildungsprogramm, Qualitätsmanagement

Die Beschreibung unserer Kindertagesstätte, unsere pädagogischen Grundsätze, der Inhalt der religiösen Erziehung, die Grundsätze unserer Arbeit, die praktischen Inhalte unserer Arbeit, die Aufgaben der Leitung, die Formen der Zusammenarbeit mit den Eltern und unser Qualitätsmanagement-System sind die Eckpunkte unserer Konzeption.

Inhalte und Umsetzung unseres Angebots erfüllen die Ansprüche des Berliner Bildungsprogramms.

Wir arbeiten auf der Grundlage unseres Qualitätsmanagement-Systems, bei dem die DIN EN ISO 9001 die Basis dafür bildet. Dokumentiert ist dieses System in unserem Qualitätsmanagement-Handbuch. Alle pädagogischen Mitarbeiterinnen haben eine entsprechend dokumentierte Zusatzqualifikation.

Bilder aus unserer KITA

Weiße Rosen…..

…..und ein Wunderkerzenfeuerwerk von den Kita-Kolleginnen bildeten den Schluss einer fast 2-stündigen Ehrung für die Leiterin der Kita Berlin Mariendorf Monika Operhalsky, die nach 43 Dienstjahren am 1. Februar 2011 in den wohlverdienten Ruhestand ging!

Die offizielle Abschiedsveranstaltung startete mit einem Wortgottesdienst in der Pfarrkirche. Kinder aus der Kita, zusammen mit den verantwortlichen Erzieherinnen, den Eltern, Pfarrer Mathias Laminski und dem engagierten Kirchenmusiker Michael Streckenbach, sorgten für unvergessliche Augenblicke! Mit ihrer kindlichen Freude und Begeisterung für Gesang und Tanz, wischten die Kleinen aufkommende Tränen des Abschieds einfach beiseite.

Pfarrer Mathias Laminski eröffnete mit seiner Dankesrede den Reigen der Gratulanten im Pfarrsaal. Er ging auf die unermüdliche (im wahrsten Sinne des Wortes) Arbeit von Frau Operhalsky zum Wohle der ihr anvertrauten Kinder und Kolleginnen ein. Prägnant war sicher die Kontinuität in der erzieherischen Arbeit mit den Kindern und auch, wenn erforderlich, die konstruktiv kritische Auseinandersetzung – aber immer und nur im Dienste der eigentlichen Sache!

All die vielen Folgeredner stimmten überein in dem Eindruck, dass Frau Operhalsky eine Lücke hinterlässt, die schwer zu schließen sein wird. Aber vielleicht vermag ja die neue Leiterin Frau Horn in die Fußstapfen von Frau Operhalski zu treten – ist sie doch seit Jahren mit der Arbeitsweise der bisherigen Leiterin bestens vertraut.

Ein leckeres Buffet leitete zum gemütlichen Teil über. Dafür auch mal an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön von denen die es genossen haben an die, die es organisiert und  verantwortet haben. Mit einem Glas Sekt, Wein oder Bier konnte jeder persönlich den Rat zur Bewältigung des anstehenden „(Un)Ruhestand“ loswerden. Sicher wird Frau Operhalsky von diesem Abschied zehren und für die Zukunft wünscht ihr jeder aus der Gemeinde und aus dem Bekannten- und Freundeskreis alles erdenklich Gute!

(W.N.)