Wenn nicht wer, wer dann?
Unter diesem Motto trafen sich über 40 aktive Gemeindemitglieder im Alter von kurz unter 18 bis kurz über 70 am 20.03.2010 zu einem Workshoptag, zu dem der Pfarrgemeinderat eingeladen hatte. Anlass war die Suche nach Möglichkeiten, wie sich die Jugendarbeit in Maria Frieden in den kommenden Jahren entwickeln könnte. Frau Jutta Loke, Leiterin der Abteilung Personalentwicklung im erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn , moderierte den Workshop, der mit Hilfe der „open space“ Methode (http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Space) durchgeführt wurde.
Verborgenes Kreativitätspotenzial kam, nach der Sammlung der Arbeitsthemen, während der Kleingruppenarbeit zum Vorschein. So war es auch nicht mehr erstaunlich, dass am Ende des Tages schriftlich formulierte Ergebnisse der insgesamt 16 Gruppen zur Verfügung standen! Viele Gruppen hatten in ihrem Ergebnis auch die ersten Lösungsansätze mit konkreten Schritten beschrieben. Natürlich können nicht alle Themen gleichzeitig bearbeitet und initiiert werden. Deshalb hat am Schluss die gesamte Gruppe der Workshopteilnehmer eine Wichtung der erarbeiteten Inhalte durchgeführt. Somit stehen ab sofort 5 Hauptaufgaben im Fokus:
1. Generationenübergreifende Aktivitäten
2. Kooperation Ministranten-/Jugendarbeit
3. Infotag Jugend und Musik
4. Struktur der Jugendgruppen mit Klärung eines Verbandsanschlusses
5. Christliche Identität in der Jugendarbeit
Es werden keine leichten Aufgaben sein. Hürden müssen überwunden und Komfortkreise müssen aufgebrochen werden. Bereitschaft zur Veränderung und ein hohes Maß an Engagement der Verantwortlichen ist zwingend erforderlich. Die Unterstützung und die Hilfe des Pfarrgemeinderates bzw. möglichst aller Gemeindemitglieder müssen gewährleistet sein. Der Zeitrahmen und die Zielerreichungsmerkmale für diese 5 Themen sind klar und deutlich beschrieben – verantwortliche Personen sind benannt!
Packen wir’s also an – wenn nicht wir, wer dann?
(W.N.)






















