Grüße von einem "Auswanderer"!
Liebe Freunde und Bekannte in Deutschland,
gestern war nun unsere Pfarreinführung hier in der Pfarrei "Bom Jesus" in Diamantina.
Bischof Joao Bosco betonte noch einmal, dass er die Hoffnung habe, dass es uns gelingt, neben unserer Arbeit als Seelsorger in den Gemeinden hier auch recht bald eine "Fazenda da Esperanca" zu eröffnen. Dazu werde er nochmals Frei Hans und Nelson einen Brief schreiben....Land gibt es, eine Gemeinschaft vor Ort, die das organisatorisch in Angriff nehmen möchte, erste Hilfen für ein erstes Haus vom Land, die Unterstützung des Bürgermeisters (der ein ehemaliger Priester ist) wir als Priester stehen bereit....
Der Gottesdienst gestern war sehr festlich, die Kirche - klar - übervoll und die Aufnahme der Gemeindemitglieder sehr, sehr freundlich. Auch einige aus unserer alten Pfarrei in Inimutaba saßen mit Tränen in den Augen in den ersten Reihen....
Die Pfarrei liegt oberhalb von Diamantina....ein Foto ist dabei mit dem Blick von unserer Pfarrhausterrase...hinten rechts seht ihr die Kathedrale...
Nun geht es hier los.... Morgen kommt noch Padre Jorge aus Cordoba (Argentinien) dazu, um 2 Wochen hier bei uns zu leben.... Einige von Euch kennen ihn von unserer Argentinienreise 2010.
Ich grüße Euch alle ganz herzlich...
Mathias Laminski
P.S. Ich hörte und las, dass nun auch endlich in Deutschland der Winter eingekehrt ist. Hier im Bundesstaat hatte es ja sehr viel in den letzten Wochen geregnet. In einigen Lndesteilen von Minas Gerais starben Leute aufgrund des Hochwassers, viele Orte standen unter Wasser (Diamantina liegt aber 1300m ü.d.M.) Mittlerweile scheint aber hier kräftig die Sonne und es ist sehr warm..................
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Pe.Mathias Laminski
Liebe Freunde,
nur mal zwischendurch ein Lebenszeichen...momentan ist Padre Jorge aus Argentinien hier...es sind ja Sommerferien, Gruppen und Kreise ruhen...so sind wir hier etwas unterwegs in Tres Marias (Fazenda) und Diamantina...und gestern zu einer Messe einer unserer Gemeinden 30km ausserhalb von Diamantina...sehr spannender Weg bis dahin durch die Berge...;-) ...
Mir gehts gut seit der Einführung Sonntag vor einer Woche...die Pfarrei ist jung und dynamisch mit vielen guten Leuten (naja....im Grunde ist dass ja fast überall so...;-) )
Soweit nur heute dieser kurze Gruß!
Mathias
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Pe.Mathias Laminski
Paróquia Bom Jesus
Av. Sílvio Felício dos Santos, 612
39.100-000 Diamantina - MG
Brasil
Telefone no Brasil:
Paróquia: 3835312585
Die Reise 2011 nach Brasilien!
1. Station: Guaratinguetá
Wir brauchten 36 Stunden, dann waren wir endlich in Brasilien, im Ort „Guaratinguetá“. Dort wurde damals die erste Fazenda gegründet. Wir wurden zunächst über das Gelände geführt und der Alltag der Jugendlichen, die sich hier von ihren Süchten befreien, wurde uns erklärt. Ihr Zusammenleben beruht auf den drei Fundamenten: Arbeit, Gebet und Gemeinschaft. Am nächsten Morgen ging es in der Frühe zur Messe, die auch im brasilianischen Fernsehen übertragen wurde. Mit einem deutschen Kirchenlied lieferten wir unseren Beitrag zur Messe und waren damit eine Besonderheit. Überall, wo wir später hinkamen, kannte man uns bereits aus dem Fernsehen!!
Am Männer- und Frauenzentrum der Fazenda wurden uns einzelne Arbeitsbereiche der Fazenda gezeigt und einige Jugendliche erzählten ihre persönlichen Erfahrungen.
Der nächste Tag führte uns zum Wallfahrtsort Aparecida. Die Größe der Kirche (zweitgrößte der Welt) wirkte beeindruckend. Das Innere ist sehr schlicht gehalten und ist für viele von uns nicht sehr ansprechend.
Am Nachmittag dürfen wir die Gastfreundschaft von einer Familie genießen und auch am Abend waren wir zu einem Fest bei einer anderen Familie eingeladen, bei dem es ein Lagerfeuer gab. Der Höhepunkt war das Schminken und Tanzen, was zu diesem Fest dazu gehört.
Jonathan, Christian, Patrik
2. Station: Três Marias
Nach zwei Fahrttagen sind wir endlich in Três Marias angekommen und wurden herzlich empfangen. Anschließend wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt. Jeder war gespannt darauf, was ihn in der Familie erwarten würde….soviel vorweg: Nach drei Tagen fiel allen der Abschied sehr schwer! Wir erlebten mehrere Feste, einen Abend mit „Livemusik“, eine Theaterstück von Jugendlichen, das die Beziehung zu ihrem Glauben darstellte und oft wurde getanzt. Der nächste Tag führte uns zu der Fazenda in Três Marias, die unser Pfarrer Laminski 2005 mit aufgebaut hat. Einige Rekuperanten legten für uns sehr interessante Zeugnisse ab. Den letzten Abend verbrachten alle wieder in ihren Gastfamilien und viele feierten bis in die frühen Morgenstunden.
Josephine, Bernadeta, Ana-Marija
Zwischenstationen
50 Jugendliche der Gemeinschaft „Palavra viva“ empfingen uns in Curvelo mit lautem Gesang und fröhlichen Gesichtern. Das köstliche brasilianische Essen war eine gute Stärkung nach der kleinen Hausführung. Schließlich konnten wir in einer gemeinsamen Gesprächsrunde viel Spannendes übereinander erfahren.
Weiter ging es zu Padre Saldanha, der in einer neuen Gemeinde arbeitet. Er zeigte uns seine gemütliche Kirche, samt wunderschöner Seitenkapelle. Im Pfarrhaus wurden wir mit exotischem Obst und frischen Getränken versorgt. Viel zu schnell mussten wir weiterfahren, um am Abend noch Diamantina zu erreichen, die Heimatstadt von André. Markus, Julia
3. Station: Diamantina
Angekommen in einer ganz besonderen Gruppenunterkunft, machten wir uns nach ersten Begegnungen mit Motten, Ameisen etc., auf den Weg zum Abendessen und lernten gleich die lebendige Studentenszene kennen. Diamantina ist eine malerische Stadt mit historischer Vergangenheit, die sie zum Weltkulturerbe der Unesko macht. Wir besuchten in der Stadt mehrere soziale Einrichtungen, die sich auf die Ausbildung und Entwicklung benachteiligter und bedürftiger Jugendlicher konzentrieren. Den Höhepunkt des Tages bildete die Begegnung und das Abendessen mit Andrés Familie, wo wir mit liebenswürdiger Gastfreundschaft aufgenommen wurden. Der weitere Aufenthalt in Diamantina war von Ausflügen in die Natur und in einen Badeclub zum Entspannen geprägt. Auch unsere Freunde aus Três Marias gesellten sich wieder zu uns und gemeinsam feierten wir Lauras Geburtstag. Laura, Lucas, Michelle
4. Station: Itabira
Nach viel zu wenig Schlaf stiegen wir wieder in unseren Bus, um nach Itabira zu fahren. Dort besuchten wir die Gemeinschaft „Movimento Jovem“. Die Jugendlichen erzählten von ihren Erfahrungen mit dem Wort Gottes zu leben, was sehr persönlichen Charakter hatte. Im Austausch dazu berichteten wir aus unserem Gemeindeleben. Mit dem Bus fuhren wir weiter zur nächsten Fazenda. Dort feierten wir die Messe, dürften ein Theaterstück der Jugendlichen ansehen und bekamen ein gutes Abendessen. Am späten Abend erreichten wir unsere Übernachtungsstelle. Marian, Manuel, Tim
5. Station: Teresopolis = Rio de Janeiro!
Am Morgen enthüllte Julia ihr „Geburtstagsgeschenk“.
Statt Teresopolis, wie es auf dem Fahrplan stand, ging es nun als Überraschung nach Rio de Janeiro. Fassungslose übermüdete Gesichter erfüllten den Raum. Dem Traum von der bunten Metropole standen „nur noch“ 12 Stunden Busfahrt bevor.
Den anstrengen Tag ließen wir dann in gemütlicher Runde an der Copacabana bei „all you can eat- Pizza“ (mit teilweise extravagantem Belag) ausklingen.
Am nächsten Tag besuchten wir den Corcovado. Die Größe der Jesusstatue ist atemberaubend.
Mindestens genauso schön war jedoch die Aussicht auf die Natur Brasiliens und die Stadt Rio. Anschließend badeten wir im Atlantik, genossen das Wellenbad, den warmen Sand, die Sonnenstrahlen, erfrischende Getränke und glückliche Gesichter! Es wird für uns ein unvergessliches Erlebnis bleiben! Martina, Patricia, Dennis
6. Station: Guaratinguetá
In Guaratinguetá schließt sich der Kreis. Hier hat unsere Fahrt durch Brasilien angefangen und hier beenden wir die Reise. Alles was uns vor einigen Tagen noch fremd war, ist uns nun vertraut: Unsere Unterkunft und die dazu gehörigen Haustiere, die Landschaft, das Licht und nicht zuletzt das Charisma der Fazenda – Hoffnung, wo Hoffnungslosigkeit herrscht, was wir deutlich bei der Zusammenkunft mit Frei Hans spürten.
Unser letzter Tag bietet uns einen schönen Spaziergang in die Berge zu einem kleinen Fluss. Am Abend nehmen wir dann Abschied bei einem guten Essen im Haus von Klaus Rautenberg, der uns in Guaratinguetá und in Rio begleitete. Virtudes und PeterPlank
Rückreise
Am Flughafen verabschiedeten sich alle von Laura und André, die zuerst abflogen, in Richtung Belo Horizonte/Diamantina. Laura wird für fast 1 Jahr dort bleiben und die brasilianische Kultur noch intensiver kennenlernen. An dieser Stelle sei besonders André gedankt, der ständig sehr gute Übersetzungsarbeit leistete und uns die Verständigung erleichterte.
Die Rückreise für uns andere wurde sehr anstrengend. Die Gruppe konnte nicht wie geplant gemeinsam von Madrid abfliegen, was sich auch auf die Weiterfahrt mit der Bahn von Amsterdam nach Berlin auswirkte. Ebenfalls kamen Koffer nicht in Amsterdam an.
Aber zum Schluss fügte sich alles und wir sind gut und gesund wieder in Berlin angekommen.
Am Ende sei allen gedankt, die uns bei den vielen Aktionen im Vorfeld unterstützt haben, und denen die uns finanziell geholfen haben und natürlich auch allen, die uns im Gebet begleitet haben. Petra Demme
Brasilianisches Fest anlässlich von Geburtstag und Weihetag am 24. Juni!Um agradecimento por ocasião do meu aniversário e ordenação sacerdotal!
Liebe Gemeindemitglieder,
ganz herzlich möchte ich mich bei Ihnen bedanken für die überaus große Beteiligung an der Hl.Messe, dem Konzert und dem Fest aus Anlass meines Weihetages und Geburtstages am 24.Juni.
Ich möchte mich bedanken bei den Musikern hier aus Berlin und Brasilien und bei Herrn Streckenbach für das wunderschöne Konzert mit einer Vielfalt an musikalischen Beiträgen.
Ich möchte mich bedanken, bei den Mitgliedern des „Brasilien-Freundeskreises Tudo Bem“ unserer Gemeinde, die den Saal und die kulinarischen Köstlichkeiten vorbereiteten.
Es war ein so gut gelungener Abend, am dem Herr Exner Alt-Berliner Lieder sang und die Fazendas „Capoeira“ und brasilianische Volkslieder vortrugen.
Die Kirche war zu Messe und Konzert außerordentlich gut gefüllt, ebenso der Saal dann zum Fest…bis in den späten Abend und den frühen Morgen hinein….
Ich sage allen denen ein herzliches „Vergelt´s Gott“, die mir so viele gute Wünsche ausdrückten, dass es mir schwer fallen wird, Maria Frieden und Berlin demnächst zu verlassen. Für die sozial-caritative und Bildungsarbeit in der Erzdiözese Diamantina kamen gut 3000,- Euro an dem Abend zusammen.
Der Brasilien-Freundeskreis „Tudo bem“ wird dafür sorgen, dass damit verschiedene Kinder- und Jugendprojekte in der brasilianischen Erzdiözese Diamantina unterstützt werden können…
Ich bedanke mich nicht zuletzt bei:
Gabi und Willi Neumann, Petra Demme, Gaby Czakainsky, Heike und Klaus Engelmann, Charlotte Krause, Barbara Kotzur, Elisabeth Massnick, Erika und Eberhard Jüngling, Bernadetta und Roman Pizon, unserem Fotografen Herrn Konitz und meinen drei brasilianischen Freuden André, Evandro und André aus unserer brasilianischen Partner-Diözese für viele Stunden der Vorbereitung und Organisation dieses Festes…und allen, die durch Ihr Mittun und Geben vielen Menschen in Brasilien damit sagen: „Ihr seid nicht vergessen, wir helfen Euch!“
Denn trotz wirtschaftlicher Fortschritte Brasiliens, wächst die allgemeine Armut in der Bevölkerung aufgrund der weiterhin und sogar zunehmenden ungerechten Verteilung des Reichtums! Als Christen haben wir hier im reichen Deutschland Verantwortung für andere zu übernehmen, denn nur wer teilt, wird am Ende reicher beschenkt!
Herzlichen Dank allen Wohltätern!
Mathias Laminski, Pfarrer
(Wer sich dem Engagement im sozial-caritativen und Kultur- und Bildungsbereich zwischen Brasilien und Berlin anschließen möchte, informiere sich über die in der Kirche ausliegenden Flyer oder auf dieser Seite)!
Caros membros da Paróquia
Desejo de coração agradecer-lhes pela enorme participação na Santa Missa, no Concerto e na Festa em comemoração ao meu aniversário e ordenação sacerdotal.
Gostaria de agradecer aos músicos de Berlim e do Brasil e também ao Michael Streckenbach pelo maravilhoso concerto com uma grande variedade de contribuições musicais.
Gostaria de agradecer aos membros do círculo de amigos “Brasilien-Freundeskreis Tudo Bem” e da paróquia que prepararam o salão e as delícias culinárias.
Foi uma noite inestimável, na qual o senhor Exner cantou antigas canções berlinenses e as Fazendas apresentaram um pouco de capoeira e cantaram canções brasileiras.
A igreja estava extraordinariamente cheia para a Missa e o Concerto, assim como o salão para a festa...até as altas horas....
Digo a todos que me desejaram coisas belas um sincero „Deus lhe pague“...daqui a pouco vai ser difícil deixar Maria Frieden e Berlim. Para os projetos e trabalhos sociais na Diocese de Diamantina foram doados 3000 Euros nessa noite.
O círculo de amigos „Tudo Bem“ vai zelar para que diferentes projetos infantis e juvenis na diocese brasileira de Diamantina possam ser apoiados...
Agradeço, não por último, a:
Gabi und Willi Neumann, Petra Demme, Heike e Klaus Engelmann, Charlotte Krause, Barbara Kotzur, Elisabeth Massnick, Erika e Eberhard Jüngling, Bernadetta e Roman Pizon, Gabi Czakaisnky e nosso fotógrafo Konitz e meus três amigos brasileiros André, Evandro e André da nossa diocese parceira pelas muitas horas de preparação e organização dessa festa…e a todos, que através do seu dar e participar dizem a muitas pessoas no Brasil :”Vocês não foram esquecidos,nos os ajudamos!”
Pois, apesar do avanço econômico do Brasil, cresce a pobreza geral da população em razão da contínua e até mesmo crescente distribuição desproporcional da riqueza!Como cristãos temos aqui na Alemanha de assumir a responsabilidade por outros, pois só quem reparte será no fim recompensado!
Herzlichen Dank allen Wohltätern!
Obrigado a todos os bem-feitores
Mathias Laminski, Pároco
(Quem desejar juntar-se no campo social, cultural e instrutivo entre Berlim e Brasil deve se informar com o Flyer disponível na igreja ou neste Website)
Beitrittserklärung
Freundeskreis Brasilien "TUDO BEM" gegründet

„Freundschaft ist nicht nur ein
köstliches Geschenk, sondern auch
eine dauernde Aufgabe“!
Dieses Zitat von Ernst Zacharias beschreibt exakt die Einschätzung der meisten Besucher nach der Präsentation in der Gründungsveranstaltung „Freundeskreis Brasilien TUDO BEM“ am 13.02. nach der 11:00 Uhr Messe!
Es gab sie in der Vergangenheit und es gibt sie noch, die vielen Freunde in der Gemeinde Maria Frieden, die entsprechend ihrer Möglichkeiten bedeutende Projekte in Minas Gerais (Brasilien) unterstützt und gefördert haben. Um in Zukunft die Projektarbeit zu koordinieren, zu planen und zu finanzieren, haben Petra Demme, Pfr. Mathias Laminski und Willi Neumann überlegt, wie die „Brücke über den großen Teich“ gebaut werden kann und man kam auf die Idee einen Freundeskreis zu gründen!
Was soll mit diesem Freundeskreis erreicht werden?
Bestehende Freundschaften werden gepflegt und es gilt neue Freunde zu gewinnen! Es sollen soziale- und caritative Hilfswerke unterstützt, die Bildung, Ausbildung und der Austausch von Schülern und Studenten verstärkt gefördert und darüber hinaus Baumaßnahmen (Rekonstruktionen und Wiederaufbau) im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützt werden. Perspektivisch denken wir auch an einen Kulturaustausch z.B. auf musikalischer Ebene. Sehr präsent ist uns noch der Besuch von Fatima, André und Evandro, die in der Weihnachtszeit musikalisch aktiv in unseren Gottesdiensten mitgewirkt haben!
Welchen Vorteil hat der Freundeskreis?
Im Gegensatz zum eingetragenen Verein braucht es keine feste Mitgliedschaft. Der Organisationsaufwand ist gering, ein- bis zweimal im Jahr kann man sich zum Informationsaustausch treffen. Eine Verwendung der Spenden ist direkt nachvollziehbar und vor allem steuerlich absetzbar!
Wie kann nun diese Brücke gemeinsam gebaut werden?
Man kann etwas tun, was bereits auch in der Vergangenheit geschehen ist, nämlich Gäste aus Brasilien für eine kurze Zeit im Haus oder in der Wohnung aufnehmen und/oder mit ihnen die Stadt und Sehenswürdigkeiten besichtigen. Warme Kleidung während der Winterbesuche, ein gutes Buch oder eine schöne CD machen Freude. Die temporäre Unterstützung eines Sprachkurses ist möglich. Natürlich wird sehr gerne die projektbezogene Einzelspende angenommen. Um aber perspektivisch planen zu können, ist die monatliche Spende von € 15,00 über einen Zeitraum von 3 Jahren eine sichere Form der Unterstützung. Anmeldeformulare „Beitrittserklärung Freundeskreis Brasilien TUDO BEM“ liegen im Pfarrbüro und in der Kirche aus. Eine Anmeldung kann demnächst auch über die Webseite http://www.maria-frieden-berlin.de/freundeskreis-brasilien.html erfolgen. 16 Personen/Paare haben sich bisher für die regelmäßige Mitarbeit im Freundeskreis entschieden. Denen, die sich bereit erklärt haben mitzumachen, in welcher Form auch immer, gilt unser besonderer Dank. Natürlich hoffen wir in naher Zukunft auf noch mehr Freunde und Unterstützer im neuen „Freundeskreis Brasilien TUDO BEM“!
Noch eine kleine Bemerkung zum Schluss. Neben den vielen internen Verpflichtungen und Arbeiten in Maria Frieden, die von engagierten Ehrenamtlichen übernommen und erledigt werden, bilden die beiden großen Projekte Kongo und Brasilien eine beeindruckende Wirkung nach außen. Dass dies alles noch möglich ist, in den Zeiten immer knapper werdender Budgets, darauf kann die lebendige Gemeinde Maria Frieden schon ein wenig stolz sein!
Und wenn ich schon mit einem Zitat eingestiegen bin, schließe ich auch mit einem Spruch von Winston Churchill:
„Wir bestreiten unseren Lebensunterhalt mit dem, was wir bekommen, und wir leben von dem, was wir geben“!
(W.N.)
„A amizade não é apenas um delicioso presente,mas também uma tarefa contínua”!
Este ditado de Ernst Zacharias descreve exatamente a avaliação da maioria dos visitantes da apresentação do evento de fundação do ”Freundeskreis Brasilien TUDO BEM” no dia 13.02 após a missa das onze!
Já no início vale dizer que havia no passado e ainda há muitos amigos na Comunidade Maria Frieden que de acordo com suas possibilidades apoiaram e beneficiaram projetos significativos em Minas Gerais (Brasil).Petra Demme, Pe. Mathias Laminski e Willi Neumann refletiram sobre como uma “ponte sobre o grande Lago” poderia ser construída e dessa forma surgiu a ideia de fundar um círculo de amigos para coordenar, planejar e financiar no futuro os trabalhos do projeto.,.
O que pode ser alcançado com este círculo de amigos?
Amizades duradouras são cultivadas e vale também conquistar novos amigos!
Obras sociais e beneficentes podem ser apoiadas, formação, instrução e intercâmbio de alunos e estudantes podem ser mais intensamente patrocinados e além do mais obras de reconstrução e recuperação de edifícios podem também,de acordo com nossas possibilidades, ser apoiados.
Pensamos também em um intercâmbio cultural, como por exemplo, no âmbito musical. Ainda presente para nós é a visita feita por Fátima, André e Evandro, que durante o Natal de forma ativa participaram musicalmente das nossas celebrações.
Qual vantagem tem o Círculo de amigos?
Ao contrário de uma associação registrada, não há a necessidade de uma participação fixa. Os trabalhos com organização são reduzidos. Reuniões informativas aconteceriam uma ou duas vezes por ano. A utilização das doações é diretamente acessível e especialmente dedutível.
Como esta ponte pode ser coletivamente construída?
Pode-se fazer o que já aconteceu no passado: receber hóspedes do Brasil por um curto período em casa e/ou com eles visitar a cidade e suas curiosidades. Roupas quentes durante visitas no inverno, um bom livro ou um belo CD são boas opções. O apoio temporário para cursos de idioma também é possível. Naturalmente doações individuais relacionadas ao projeto são bem recebidas. Porém para poder planejar de uma melhor forma seria a contribuição mensal no valor de 15,00 Euros em torno de três anos uma forma segura de patrocínio.
Formulários de adesão „Beitrittserklärung Freundeskreis Brasilien TUDO BEM“ estão disponíveis no escritório paroquial e na igreja. As inscrições podem ser feitas também na página http://www.maria-frieden-berlin.de/freundeskreis-brasilien.html. Até agora16 pessoas e casais se decidiram em ajudar continuamente nos trabalhos do círculo de amigos. Àqueles que de qualquer forma já se prontificaram em participar vale o nosso particular Obrigado.
Naturalmente esperamos em um futuro próximo por ainda mais amigos e patrocinadores do novo “Freundeskreis Brasilien TUDO BEM”!
(Um pequeno lembrete para terminar. Paralelamente às muitas obrigações e trabalhos em Maria Frieden, que são assumidos e feitos por muitos voluntários, os dois grandes projetos Congo e Brasil causam um impacto impressionante fora da paróquia. Que tudo isso neste tempo de orçamentos apertados ainda seja possível pode já ser motivo de orgulho para a viva comunidade Maria Frieden)
E já que dei início com um ditado, concluo também com uma frase de Winston Churchill:
„Vivemos com o que recebemos, mas marcamos a vida com o que damos”
(Übersetzung André Soares))
Freundeskreis Brasilien/Gut Neuhof
Durch langjährige Kontakte zur Arbeit mit ehemaligen drogenabhängigen Jugendlichen auf der "Fazenda da Esperanca" im brasilianischen Bundesstaat Sao Paulo und durch die Mithilfe vieler Gemeindemitglieder von Maria Frieden beim Aufbau einer solchen "Fazenda-Arbeit" in Deutschland (Gut Neuhof bei Nauen), gibt es vielerlei Beziehungen nach Brasilien und nach Gut Neuhof.
Jugendliche von Maria Frieden waren das 1.Mal bereits 1998 für einen Monat auf der Hauptfazenda bei Sao Paolo. Der damalige Kaplan und jetzige Pfarrer von Maria Frieden, Mathias Laminski, lebte von Juni 2003 bis November 2005 selbst in Brasilien. Unsere Gemeinde unterstützt bis heute verschiedene kleinere Projekte auf der Fazenda in der brasilianischen Kleinstadt Tres Marias.
2007 machte sich schließlich selbst eine kleine Gemeindegruppe auf den Weg nach Brasilien.
Auch Gegenbesuch von seiten unserer brasilianischen Freunde gab und gibt es immer wieder.
Zudem unterstützt ein Kreis engagierter Gemeindemitglieder kontinuierlich die Arbeit der Fazenda Gut Neuhof bei Berlin, deren 10-jähriges Bestehen beim Franziskusfest am 04.10.08 gefeiert werden konnte.
Die ehemaligen drogenabhängigen Jugendlichen von Gut Neuhof, die Ihre Therapie (im Brasilianischen spricht man von "Recuperation" - das Leben wiedergewinnen- ) beendet haben, treffen sich aktuell jeden Mittwoch-Abend in unseren Jugendräumen zum Erfahrungsaustausch.
Sie nennen sich "esperanca viva - lebendige Hoffnung"
Unter www.fazenda.de erhalten sie mehr Infos zu dieser Arbeit und zum Freundeskreis.
Fotoimpressionen von unserem Partnerprojekt (Fazenda in Tres Marias) in der Diözese Diamantina / Brasilien
Bitte klicken Sie die Bilder für eine vergrößerte Darstellung an.
Mit der Hilfe vieler Gemeindemitglieder von Maria Frieden und anderer Freunde
der Fazenda-Arbeit konnten in Tres Marias schon ein neues Haus (2006), Möbel (2006 und 2009), ein
Mehrzweckhaus (2007) und ein Traktor (2008) gekauft werden. Auf den Bildern können Sie einige
Eindrücke gewinnen. Danke allen Spendern und Helfern!
Immer wieder erreichen uns bewegende Berichte von unseren brasilianischen Freunden, die sich über
unsere konkrete Hilfe freuen.
Den Dank geben wir gern an Sie weiter!
Weitere Informationen im Überblick:

Fotos und Videos aus Brasilien
Ein Video vom Besuch des Papstes auf der Fazenda in Braislien und Impressionen vom brasilianischen Karneval finden sich in der Rubrik Fotos und Videos.












































































































